Kultur macht Freunde
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Kunstpreis 2014

Kinderkunstschule

Fahrt nach Hohenzollern
Im Hades der Stadt Ettlingen
Fahrt nach Magdeburg
Fahrt nach Staufen
Fahrt zur evangelischen Heiligkreuzkirche in Loffenau


07. Juni 2013

Schlösser der Hohenzollern

»Nicht weit von Württemberg und von Baden
und von der wunderschönen Schweiz,
da liegt ein Berg so hoch erhaben,
den man den Hohenzollern heißt.«

Dieses  - „ vesteste Haus in deutschen Landen“ ( 15. Jahrhundert ) - war das Ziel von etwa 60 Mitgliedern und Gästen, die sich am Morgen des 5. Juni auf den Weg machten.
Eingeschlossen war aber nicht nur die eindrucksvolle Stammburg des Hohenzollerngeschlechtes bei Hechingen, sondern auch als herausragende Station das Schloss Sigmaringen – zweitgrößtes Stadtschloss in Deutschland mit fast 400 Zimmern. Wolfgang Lorch, Leiter dieser Tagesfahrt, führte in einem umfangreichen Exkurs durch die Geschichte des fast tausend Jahre alten Geschlechtes. Dabei wurde die süddeutsche Genealogie des Hohenzollernhauses eingeflochten in die fränkische, brandenburgische und preußische Hohenzollernlinie. Ergänzt wurde das historische Netzwerk mit profunden hauseigenen Führungen durch das Schloss Sigmaringen und die Burg Hohenzollern bei Hechingen. Eine festliche Kaffeetafel in den historischen Räumen der Burg Hohenzollern sorgte dafür, dass auch die leiblichen Bedürfnisse nicht zur kurz kamen.

Abschluss der Hohenzollernreihe wird die Mehrtagesreise nach Potsdam vom 7.-10. Mai 2014 sein (s. Seite Programm ).


Mitglieder und Gäste  im »Hades« der Stadt Ettlingen

Im eindrucksvollen Gewölbe des Ettlinger Restaurants Hofgarten servierte Herr Martin den Teilnehmern des 'Kellergangs' einen deftigen Eintopf, der von klangvollen musikalischen Beiträgen des Ettlinger Gitarristen Volker Schäfer begleitet wurde.

Zuvor hatte Wolfgang Lorch durch die „Ettlinger Unterwelt“ geführt, ein thematischer Stadtrundgang der besonderen Art. In einem spannungsreichen Exkurs konnte an einigen Kellerbeispielen Ettlingen einmal von unten besehen werden. Dabei konnten die Teilnehmer nicht nur die Räume unter den Baulichkeiten besehen, es wurden vor allem die raum- und zeitgeschichtlichen Zusammenhänge über die Jahrhunderte hinweg aufgezeigt. Eine Wiederholung ist für den Herbst angedacht.


25.-27. September 2012

Fahrt nach Magdeburg zur Ausstellung
'Otto der Große und das Römische Reich'

Studienfahrt nach Magdeburg – eine Nachlese

Mit ‚heißgelaufenen‘ Füßen, aber vielen wunderbaren Eindrücken und neuerworbenem oder aufgefrischtem Wissen um Otto den Großen und die Geschichte seiner Dynastie kehrte die Reisegruppe der Museumsgesellschaft in der Nacht zum 28. September 2012 zurück nach Ettlingen.

Bereits im März hatten der einführende Vortrag sowie eine Halbtagesfahrt nach Seltz stattgefunden, wo Adelheid, die Frau Ottos des Großen, ein Kloster gegründet hatte. Am Dienstag, den 25. September war die Gruppe unter Leitung von Stadthistoriker Wolfgang Lorch gestartet.

Erster Stopp war das Bauernkriegsdenkmal in Bad Frankenhausen. Eine interessante Führung verwies auf viele Einzelheiten dieses Monumentalkunstwerks und die verbleibende Zeit reichte nicht, alles in sich aufzunehmen. Schon wartete der Kyffhäuser: während die Gruppe über König Barbarossa hörte, der der Legende nach am Kyffhäuser so lange schlafen wird, bis die schwarzen Raben dort nicht mehr fliegen, ging der einzige Regenschauer dieser dreitägigen Fahrt hernieder.

In Magdeburg folgten am kommenden Tag die Besichtigung des eindrucksvollen Domes und des Klosters sowie des dortigen Hundertwasser-Hauses. Der Nachmittag war der umfangreichen Ausstellung ‚Otto der Große‘ vorbehalten.

Die vielen faszinierenden Exponate begeisterten alle Teilnehmer und stellten beeindruckend unter Beweis wie sehr sich die Kaiser und Könige der ottonischen Zeit an antiken Vorbildern orientierten.

Der Heimweg führte über Quedlinburg (Besichtigung der Stiftskirche sowie des Domschatzes) und über Goslar, wo eine Führung durch die Kaiserpfalz stattfand.

Die langen Fahrtstrecken füllte Leiter Wolfgang Lorch mühelos mit weiteren spannenden Details  über die Geschichte der Ottonen und zog überraschende Parallelen von den Kaiserreichen des frühen Mittelalters zur Geschichte der Europäischen Union. Mit dem Zitat des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog ‚Keine Bildung ohne Anstrengung‘ spornte er die Reisenden nicht zum intensiven Zuhören, sondern auch zum Nachdenken und Austausch an, was unter so vielen interessanten und interessierten Menschen niemandem schwer fiel. So ergaben sich viele neue Kontakte und gute Gespräche gemäß dem Leitspruch der Museumsgesellschaft ‚Kultur macht Freunde‘.


15. Mai 2012

Fahrt nach Staufen

Am Dienstag, den 15. Mai 2012 stand eine besondere Fahrt auf dem Programm. Die Stadt Staufen sollte mittels einer Theaterführung ganz neu erlebt werden. Nach einer ruhigen und staulosen Fahrt stand unsere kleine Gruppe mit einem Glas Sekt bewaffnet im Hof des Weinguts Ullmann, als plötzlich ein gebeugter Greis, schwer auf einen Stock gestützt durch den Hof schlurfte – verzweifelt auf der Suche nach dem Herrn von Staufen. Doktor Faustus persönlich war gekommen, uns zu begrüßen. Ihm folgten wir über Marktplatz und Gassen, lauschten seinen Erklärungen und sahen staunend wie aus dem gebeugten Greis urplötzlich ein zynisch agierender Mephisto wurde. Dieser Wechsel begleitete uns durch die ganze Stadtführung, die mit einer improvisierten Faustszene in einem sonnigen Hinterhof endete. Anita Allinger brillierte dabei als schüchternes Gretchen und Wolfgang Lorch versetzte durch seine Textsicherheit Mephisto in verblüfftes Erstaunen und die Zuschauer in enorme Heiterkeit. Eine kurzweilige Weinprobe mit Abendessen in der Winzergenossenschaft Staufen beendete diesen erlebnisreichen Tag.


19. Mai 2012

Fahrt zur evangelischen Heiligkreuzkirche in Loffenau

Am Samstag, den 19. Mai 2012 fuhr eine kleine Gruppe mit mit S-Bahn und Bus nach Loffenau. Ziel war die evangelische Heiligkreuzkirche, eine neogotische Kirche aus dem Jahr 1843. Fachkundige Leitung hatte Herr Pfarrer Scherer, der besonders auf die die 8 Einzelbilder an der Ost- und Südwand, die die Legende vom Heiligen Kreuz darstellen, einging. Herr Allinger, der von Seite der Museumsgesellschaft zuständig war, hatte für ein Picknick an einem schönen Platz gesorgt, so dass auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam. Die Bilder sprechen für sich.





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